Fashion

Anne-Marie Herckes – Bunt und kreativ

LuxByNight
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Als Modedesignerin arbeitet Anne-Marie Herckes an der Miniaturisierung von Modeklassikern aus der Fashion-Geschichte. Jacken, Taschen oder Schuhe, alles auf seine einfachste Form reduziert und verarbeitet als ein zweidimensionales Bild. Kleine Schmuckstücke entstehen, die man als Brosche an der Kleidung, oder als Anhänger an Taschen und Handys befestigen kann. Die kleinen Accessoires zu gestalten sind als Hommage an die Mode und ihre Schöpfer zu sehen, aber nicht ohne Ironie. Anne Marie wurde 1978 in Luxemburg geboren, studierte Modedesign an der Königlichen Akademie in Antwerpen und an der Universität für angewandte Kunst in Wien (Meisterklasse Viktor und Rolf, Raf Simons). Nach gesammelter Arbeitserfahrung bei Viktor & Rolf, Kostas Murkudis, und Ute Ploiers startete sie 2006 ihre eigene Accessoire-Linie. Zudem arbeitet sie auch für Sonderprojekte z.B. mit dem Museum für moderne Kunst Grand-Duc Jean (Luxemburg), Restir (Tokio) oder coletteXGap (Paris / New York) zusammen. Wir haben mal bei Anne-Marie angeklopft und ihr ein wenig auf den kreativen Zahn gefühlt.

Hallo Anne-Marie könnten Sie sich unseren Lesern bitte kurz vorstellen!

38, Modedesignerin mit eigener Marke seit 10 Jahren, mittlerweile aber eher auf Accessoires und Schmuck spezialisiert.

Erinnern Sie sich an das erste Mal als Sie gefühlt haben dass die Modewelt Sie begeistert?

Genau nicht, aber irgendwann war es für mich klar dass ich etwas mit Mode machen wollte.

Wie kommt es dazu dass Sie sich hauptsächlich für die Mode der Damenwelt interessieren?

Eigentlich befasse ich mich mittlerweile eher mit Accessoires. Während dem Studium hat es sich herauskristallisiert dass Frauenmode eher mein Ding ist, was mich aber nicht abschreckte auch für eine Männermode-Designerin (Ute Ploier) zu arbeiten.

Wo nimmt man die Kraft her bei einem kreativen Beruf, wie Sie ihn eben ausüben, immer wieder auf neue Ideen zu kommen?

Das ist das Interesse und die Freude an dem Job, immer die Augen offen zu halten und neue Ideen zu suchen.

Was war der Ansporn für Sie als professioneller Designer zu arbeiten?

Zufall und Nachfrage. Seit meinem Anfang mit einem Projekt fürs Mudam vor 10 Jahren hat sich ein Projekt nach dem andern ergeben, und mir so ermöglicht als selbstständige Designerin zu arbeiten und davon zu leben.

Was können wir in Zukunft an Neuheiten erwarten?

Neben Accessoires für Menschen, kommen ab nächster Saison auch kleinere Objekte für den Vierbeiner dazu.

(Interview by Mike Dostert)

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