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Interview mit Jennifer Rostock

LuxByNight

Jennifer Rostock ist seit dem Bundesvision Song-contest 2008 längst als feste Größe in der deutschen Musiklandschaft etabliert. Das kratzbürstig-burschikose Debüt „Ins offene Messer“ sowie der augenzwinkernd-epische Nachfolger „Der Film“ meisterten ihren Weg in die oberen Chartsregionen, ohne dass die Band dabei jemals etwas an Glaubwürdigkeit einbüßen musste. Man spielte sich seinen Weg von Spelunken mit 3 zahlenden Gästen bis ans Brandenburger Tor vor 1,5 Millionen Zuschauer. Der Arbeitseifer und die Begeisterung der Band sind dabei immer noch ungebrochen, mehr als 300 Bühnen wurden im Laufe der letzten Jahre begattet.

Anlässlich Ihres Auftrittes bei dem Serengeti-Festival 2012 sprachen wir mit der Band und störten die Vorbereitungen auf das Festival am Wochenende.

 

Spielt ihr das erste Mal auf dem Serengeti-Festival?

Tatsächlich waren wir vor 4 Jahren schon mal dort! Unser erster echter Festivalsommer! Falls wir damals wen erschreckt haben: Wir können jetzt richtig und nüchtern spielen, haha! Also … es versuchen!

 

Ist das Serengeti im Gegensatz zu anderen Festivals oder aufritten für euch etwas Besonderes, da es in einem Freizeitpark ist?

Wir freuen uns über jede Abwechslung! Klingt auf jeden Fall nach mehr Unterhaltung, als ein Maisacker hinter Buxtehude! Aber nein, wir haben auch nichts gegen Buxtehude!

 

Werdet ihr euch auch denn Park ansehen?

Falls unser Zeitrahmen das zulässt, auf jeden Fall! Letztes Wochenende haben wir neben einem Spaßbad gespielt, damit wurde dann auch direkt der morgendliche Kaffee ersetzt. Bei dem Mistwetter kickt das 3-Meter-Brett dich so richtig ins Leben! Problem an Freizeitpark ist nur: Die Hälfte der Band ist ziemlichen höhenangstbeeinträchtigt …

 

Was können die Fans von euch erwarten, plant ihr eine besondere Show?

Wir tun wie immer das, was uns nachgesagt wird, was wir am Besten können. Ha! Eigenlob umsegelt! Unterhaltung um jeden Preis! Und das auf einer Skala zwischen Herzschmerztränen und Wall of Death.

 

Wie ist es für euch, vor allem wie fühlt es sich an als Headliner auf einem Festival zu spielen.

Die Bürde geben wir gerne an die Bands nach uns ab. Da kommen ja noch 2. Und mit Heaven Shall Burn und Kraftklub auch ein ordentliches Paket. Haben Erste jetzt nicht so eine Wahnsinnspyroshow? Puh, zum Glück spielen wir vor denen!

 

Nach dem Festivalsommer 2010 habt ihr ja eine Mehrmonatige Pause eingelegt, um intensiv an neuen Songs zu arbeiten, wie ist es für euch, nach so langer Arbeitszeit die Songs auf den Bühnen zu präsentieren?

Das machen wir ja nun auch schon über ein Jahr lang und es fühlt sich weiterhin gut an!

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Ihr seit ja nun schon länger auf den Bühnen unterwegs, seit ihr nach so langer Zeit noch aufgeregt und nervös vor euren Auftritten, vor allem wenn man vor einem so Gigantischen Publikum wie bei dem Bundesvision Songcontest gespielt hat?

Kommt drauf an. Jennifer ist eigentlich gar nicht mehr hibbelig, aber dem ein oder anderen Bandmitglied brennt kurz vorher noch mal die Muffe. Das sind diese Momente, wo man noch mal kurz in sich geht und sich erinnert, wie lange die letzte Probe eigentlich her ist!

 

Wie bereitet ihr euch auf einen Auftritt vor?

Besonders wenn Letztgenanntes passiert: Noch schnell ein Schnäpperchin kippen! Und jeden Tag proben natürlich. Höhö!

 

vielen Dank Jennifer Rostock, wir freuen uns auf das Festival mit euch und wünschen euch viel Spaß während des Auftritts.

Weitere Infos zum Festival gibt es hier: http://www.serengeti-festival.de/ 

Interview by: Mario von Stürmer

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