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Lost in Pain – Old School Metal aus dem Süden

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Lost In Pain ist eine vierköpfige Metal-Band kommend aus Niederkorn und wurde von Hugo Nogueira Centeno 2008 gegründet. Die aktuelle Besetzung besteht aus Hugo Centeno (Gesang, Lead-Gitarre), Dario Raguso (Gitarre, Backing Vocals), Luca Daresta (Drums) und Nathalie Haas (Bass). Sie veröffentlichten ihr erstes selbst betiteltes Album im Jahr 2011 und im Januar 2015 erschien ihr neuestes Werk „Plague Inc.“ über Noiseworks Records. Reichlich viel live Erfahrung sammelten sie auf diversen Festivals wie zum Beispiel Food For Senses Rock um Knuedler, Terres Rouges und dem Rock-A-Field. Im Laufe der letzten sechs Jahre haben sie mehr als 200 lokale und internationale Gigs und Festivals gespielt. Die Band unterstützt auch große Live-Acts wie unter anderem Xutos & Pontapés und die Grunge-Legende Soundgarden. Lost In Pain lassen sich durch ihre musikalische Entwicklung über die Jahre ihrer Existenz nur schwer einem bestimmten Genre zuordnen. In der Regel werden sie dem Thrash Metal zugeordnet, teilweise aber auch dem Groove oder dem Heavy Metal. Für die Musiker selbst spielt die Einordnung in ein bestimmtes Subgenre keine Rolle. Zu den Haupteinflüssen zählen klassische Thrash-Metal-Bands wie Metallica, Exodus oder Testament sowie die ehemalige Groove-Metal-Band Pantera. Weitere Einflüsse beziehen Lost In Pain von Heavy-Metal-Bands wie Judas Priest, Iron Maiden, Black Sabbath, Progressive-Rock-Bands wie Rush als auch von Grunge-Bands wie Alice in Chains, Nirvana oder Soundgarden.

Gleich beim Opener „Justify“ ihres neuen Albums „Plague Inc.“ zeigen sie wo die Reise hingeht. Heavy Metal pur, besonders hier klingen sie wie eine Mischung aus Metallica und moderneren Acts wie zum Beispiel Bullet For My Valentine. Beim Gesang gibt sich hier jemand sehr Mühe wie James Hetfield (Metallica) zu klingen. Vor allem aber lassen Lost In Pain mit ihren klassischen Thrash-Riffs, Double-Bass-Attacken und fiesen Breaks in 80er-Manier das Herz des Hörers höher schlagen, die etwa im knallenden Highlight „Addiction“ nur verbrannte Erde hinterlassen. Sie integrieren aber auch geschickt eine Portion Hardrock in den Metal und schaffen über weite Strecken eine äußerst gegenwärtige Synthese von melodiösem Songwriting und Geschredder. Im Laufe der letzten paar Jahre hat man bemerkt, dass viele Bands Angst vor großen Melodien haben. Riffs sind natürlich notwendig, aber wenn man an einige der größten Rock-Lieder aller Zeiten denkt, dann ist es doch genau die Melodie, die die Stärke des Stücks ausmacht.

Lost In Pain bringen es fertig Riffs und Melodien perfekt zu kombinieren. Es gibt auch nicht viele Bands, die persönliche Texte in ihre Lieder einfügen ohne pathetisch zu klingen. Lost In Pain wissen genau was sie wollen und wie ihre Musik klingen soll. Natürlich hört man, manchmal vielleicht ein bisschen zuviel, ihre musikalischen Helden aus ihren Songs heraus. Aber dennoch sind sie eine eigenständige Band mit einem eigenständigen Sound und genau solche Bands braucht Luxemburg.

(by Mike Dostert)

 

Mehr Infos:www.facebook.com/lostinpainband

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